Der Ostschweizer Technologiekonzern Bühler verlängert die Arbeitszeit ebenfalls. Ab 1. September 2011 werde die Wochenarbeitszeit um 2,5 auf 42,5 Stunden verlängert. Ausserdem würden die Mitarbeitenden mit formaler Arbeitszeitregelung auf die bisher arbeitsfreien Brückentage an den Jahreswechseln verzichten. Diese Massnahme sei bis 30. Juni 2013 befristet, teilt Bühler mit.

Die gemeinsam mit der Mitarbeiterkommission beschlossene Arbeitszeitverlängerung wird mit der ausserordentlichen Herausforderung durch den starken Schweizer Frankens begründet. Die Massnahme zielt gemäss Mitteilung auf eine Steigerung der Produktivität, Preiserhöhungen und die Verschiebung von Einkäufen in den Euroraum ab. So soll ein Kapazitätsabbau in der Schweiz und eine Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland möglichst verhindert werden, heisst es weiter.

Der Technologiekonzern Bühler ist in der Verfahrenstechnik insbesondere für Produktionstechnologien und Dienstleistungen zur Herstellung von Nahrungsmitteln und technischen Materialien tätig. Weltweit werden rund 7800 Mitarbeitende beschäftigt. 2010 erwirtschaftete Bühler einen Umsatz von 1,9 Milliarden Franken.

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(rcv/kgh/sda/awp)