Die Erben des Luxusjuweliers Bulgari kommen wegen des Vorwurfs der Steuerhinterziehung im grossen Stil vor Gericht. Eine Ermittlungsrichterin in Rom ordnete am Dienstag einen Prozess für Oktober an, wie italienische Nachrichtenagenturen übereinstimmend meldeten.

Paolo und Nicola Bulgari müssen sich dann zusammen mit elf anderen Angeklagten den Vorwürfen stellen, Einnahmen am italienischen Fiskus vorbeigeschleust zu haben.

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Scheinunternehmen gegründet

Bereits im Jahr 2013 wurden gegen Bulgari Ermittlungen eingeleitet, weil das Unternehmen mehrere Gesellschaften im Ausland gegründet haben soll, um Steuern in Italien zu hinterziehen. Damals wurden Güter im Wert von 46 Millionen Euro beschlagnahmt. Bulgari hatte die Vorwürfe zurückgewiesen.

Das in Italien gegründete Traditionsunternehmen gehört seit 2011 zum französischen Luxuskonzern LVMH.

(sda/gku/se)