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Bundesbank baut Goldvorräte im Ausland ab

Goldbarren der deutschen Bundesbank: Vorrat in Frankfurt ausgebaut. Keystone

Die Deutsche Bundesbank hat weitere 120 Tonnen Gold aus Auslandsbeständen nach Deutschland geholt. Bis 2020 will die Notenbank mehr als die Hälfte ihrer Vorräte in heimischen Tresoren lagern.

Veröffentlicht am 19.01.2015

Die Deutsche Bundesbank hat im vergangenen Jahr weitere 120 Tonnen Gold aus ihren Beständen in New York und Paris nach Frankfurt gebracht. Die Umsetzung ihres Anfang 2013 vorgestellten Gold-Lagerstellenkonzeptes verlaufe reibungslos und sei 2014 intensiviert worden, sagte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele am Montag in Frankfurt: «Wir liegen sehr gut im Zeitplan.» Die Notenbank will bis 2020 mehr als die Hälfte ihrer aktuell 3384 Tonnen in heimischen Tresoren lagern. Dafür sollen schrittweise 300 Tonnen des Edelmetalls aus New York und die gesamten 374 Tonnen aus Paris nach Frankfurt überführt werden.

(reuters/me/ama)

 

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