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Bundeskartellamt: Mehr als 300 Millionen Euro Strafen

Das Schienenkartell wurde mit 124,5 Millionen Euro gebüsst - die Ermittlungen gehen weiter. (Bild: Bloomberg)

Das Bundeskartellamt hat im vergangenen Jahr die höchste Summe an Bussgeldern seit 2008 verhängt. Die höchste Strafe erhielten die Mitglieder des sogenannten Schienenkartells - hier wird weiter ermitt

Veröffentlicht am 03.01.2013

Das Bundeskartellamt hat im vergangenen Jahr rund 303 Millionen Euro an Bussgeldern wegen verbotener Absprachen verhängt. Das ist nach einem Bericht der «Berliner Zeitung» die grösste Summe an Strafgeldern seit 2008. Damals habe die Summe bei rund 314 Millionen Euro gelegen.

Die Wettbewerbshüter hatten bereits im Dezember festgestellt, dass sich der Trend zu mehr Kartellfällen fortsetze. Illegale Absprachen würde sich kreuz und quer durch alle Branchen finden. Die höchsten Bussgelder verhängte das Kartellamt mit insgesamt 124,5 Millionen Euro gegen die Mitglieder des sogenannten Schienenkartells. In diesem Fall wird auch im kommenden Jahr weiter ermittelt.

Letzer Fall 2012 betraf TV-Sender

Kurz vor Jahresschluss hatte sich das Ergebnis für 2012 noch einmal kräftig erhöht. Die Wettbewerbsbehörde gab am vergangenen Freitag eine Busse von insgesamt rund 55 Millionen Euro gegen die Sendergruppen ProSiebenSat1 und RTL bekannt. Den Unternehmen wurde vorgeworfen, bei der Einführung der Verschlüsselung ihrer digitalen FreeTV-Programme wettbewerbswidrige Absprachen getroffen zu haben.

(vst/chb/awp)

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