Beim Kolbenkompressorhersteller Burckhardt Compression sind in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2012/13 (per Ende September) zwar die Bestellungen um 2,7 Prozent auf 192,4 Millionen Franken zurückgegangen. Weil aber mehr Service- und weniger Fertigungsaufträge eingingen, ist der Umsatz des Unternehmens um 11,7 Prozent gestiegen.

Insgesamt belief sich der Umsatz auf 160,7 Millionen Franken, wie das Winterthurer Unternehmen mitteilte. Der Ausbau des Service- und Komponentengeschäfts führte indes auch zu höheren Vertriebs- und Verwaltungskosten. Dennoch konnte Burckhardt Compression den Gewinn steigern.

Das operative Ergebnis (Ebit) fiel im Vergleich zum Vorjahr 39,6 Prozent höher aus und belief sich auf 29,6 Millionen Franken. Der Konzerngewinn betrug 22,1 Millionen Franken und lag damit fast 50 Prozent über dem Halbjahresgewinn von 2011.

Für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres zeigt sich Burckhardt Compression ziemlich optimistisch. Die relevanten Märkte entwickelten sich in einem wirtschaftlich anspruchsvollen Umfeld weiterhin positiv, hiess es in einem Communiqué. Gestützt auf diese Einschätzung rechnet das Unternehmen mit einem höheren Bestellungseingang als im Vorjahr.

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(tke/vst/sda)