Für Burckhardt Compression laufen die Geschäfte weniger gut als erwartet. Der Hersteller von Kolbenkompressoren baut darum 100 Stellen ab, davon 50 in Winterthur. Die meisten der betroffenen Angestellten in Winterthur werden wahrscheinlich die Kündigung erhalten, wie das Unternehmen heute Abend mitteilte. Es existiert ein Sozialplan.

Für weitere 100 Winterthurer Angestellte gilt ab Oktober Kurzarbeit. Ingesamt beschäftigt das Unternehmen in der Eulachstadt rund 730 Personen, weltweit sind es 2100. Den Abbau begründet Burckhardt in der Mitteilung vor allem mit dem schleppenden Eingang von Bestellungen. «Das Marktumfeld für das Geschäft mit Kompressorsystemen hat sich in den letzten Monaten weniger positiv entwickelt als erwartet.» Auch das Servicegeschäft laufe weniger gut als gedacht.

Burckhardt erwartet weniger Bestellungen

«Das veränderte Marktumfeld macht eine Anpassung des Personalbestandes leider unumgänglich, was ich sehr bedaure», wird CEO Marcel Pawlicek im Communiqué zitiert. Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2016/17 wird beim Bestellungseingang gesenkt. Neu wird mit weniger als 500 Millionen Franken gerechnet. Ansonsten bleibe der im Juni dieses Jahres mitgeteilte Ausblick mit einem Umsatz von deutlich über 500 Millionen unverändert.

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(mbü/sda)