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Burger King mit Umsatzrückgang

Über ein Viertel weniger Umsatz. Fastfood-Kette Burger King. (Bild: Keystone)

In der Krise ist der Mensch weniger Fastfood. Das bekommt neben «McDonalds» auch «Burger King» zu spüren. Whopper und Co. sind offenbar dem Konsument zu teuer.

Veröffentlicht am 29.10.2012

Die Hamburger-Kette «Burger King» kämpft um die Kundschaft. Das Geschäft mit Whopper und Co. kam im dritten Quartal kaum von der Stelle. Der Gewinn fiel sogar deutlich. Der grössere Rivale «McDonalds» hatte ein ähnliches Schicksal erlitten. Burger-King-Chef Bernardo Hees sprach am Montag von einer «herausfordernden globalen Wirtschaftslage.»

«Burger King» verdiente unterm Strich knapp sieben Millionen Dollar nach 39 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz schrumpfte um mehr als ein Viertel auf 451 Millionen Dollar. Das lag jedoch vor allem daran, dass Burger King viele früher selbst betriebene Filialen in die Hände von Partnern gelegt hat. Diesen Effekt und Währungsschwankungen ausgeklammert, stieg der Umsatz minimal.

«Burger King» schnitt insgesamt besser ab als erwartet, die Aktie verteuerte sich um zwei Prozent. Das Unternehmen war erst im Juni an die Börse zurückgekehrt. Davor war «Burger King» fast zwei Jahre lang im Besitz des Finanzinvestors 3G Capital, der weiterhin einen grossen Anteil hält.

(tke/awp)

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