Die Auffrischungskur bekommt der Hamburger-Kette Burger King gut: Mit modernisierten Filialen und neuen Menüs konnte der McDonald's-Rivale im vergangenen Jahr mehr Kundschaft anlocken. Zudem sanken die Kosten durch die Abgabe selbst betriebener Standorte an Franchise-Partner.

Der Gewinn des US-Unternehmens stieg in der Folge um ein Drittel auf unterm Strich 118 Millionen Dollar im Gesamtjahr. Im Schlussquartal alleine konnte Burger King den Gewinn beinahe verdoppeln auf 49 Millionen Dollar, wie der Whopper-Brater mitteilte. Das wesentlich grössere McDonald's hatte dagegen einen leichten Gewinnrückgang verdauen müssen, verdiente allerdings immer noch 5,5 Milliarden Dollar.

Burger King war erst im Sommer vergangenen Jahres an die Börse zurückgekehrt. Davor war das Unternehmen fast zwei Jahre lang im Besitz des Finanzinvestors 3G Capital, der weiterhin einen grossen Anteil hält. 

Die Finanzinvestoren hatten einen massiven Umbau angestossen: So eröffnete die Kette im vergangenen Jahr unterm Strich 485 neue Filialen, viele davon in Europa. Insgesamt kommt Burger King damit auf rund 13'000 Standorte. Aber nur noch einen Bruchteil betreibt das Unternehmen selbst. Dadurch sank der Umsatz um 16 Prozent auf 2 Milliarden Dollar.

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(tno/awp)