Das Elektrotechnik-Unternehmen Burkhalter hat im Geschäftsjahr 2013 sowohl den Umsatz als auch den Reingewinn deutlich gesteigert. Angesichts der hohen Bautätigkeit ist das Unternehmen für das laufende Jahr weiterhin optimistisch. Zudem soll auch im laufenden Jahr der Gewinn pro Aktie nochmals gesteigert werden.

Der Umsatz stieg um 6,2 Prozent auf 501,8 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn verbesserte sich um 8,7 Prozent auf 31,9 Millionen und das ordentliche Konzernergebnis um 9,7 Prozent auf 26,1 Millionen Franken, wie das Unternehmen mitteilte. Der Gewinn je Aktie beträgt 4,48 Franken verglichen mit 4,29 Franken im Vorjahr.

Management bleibt optimistisch

Der Generalversammlung wird die steuerfreie Ausschüttung aus den Reserven aus Kapitaleinlagen von 3,90 Franken je Aktie und eine Dividende von 0,50 Franken beantragt. Im Vorjahr wurden 22,60 Franken ausgeschüttet, im Mai 2013 kam es jedoch zu einem Aktiensplit im Verhältnis 1:5.

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Auch für das Geschäftsjahr 2014 ist das Management weiterhin optimistisch. Durch die aktuellen und die in Kürze anstehenden Bauprojekte sei 2014 nicht mit einem Rückgang der Bautätigkeit zu rechnen. «Was den Geschäftsverlauf der Burkhalter Gruppe betrifft, bleiben wir optimistisch und arbeiten daran, den Gewinn pro Aktie für das laufende Geschäftsjahr erneut steigern zu können», wird CEO Marco Syfrig in der Mitteilung zitiert.

Rechnungslegung angepasst

Burkhalter hat per Ende 2012 von IFRS auf die Rechnungslegung Swiss GAAP FER gewechselt, wodurch es zu wesentlichen Anpassungen aufgrund der Umstellung betreffen Pensionsverpflichtungen und die Behandlung von Goodwill kam. Infolge des Wegfalls von IAS 19 reduziere sich im Jahr 2012 der EBIT auf 29,3 Millionen CHF von 30,9 Millionen und das Konzernergebnis auf 23,8 Millionen von 25,1 Millionen. Der Gewinn pro Aktie betrug somit neu 4,29 CHF (zuvor 4,53 CHF).

(awp/dbe/sim)