Der Elektroinstallateur Burkhalter hat im ersten Semester 2014 den Umsatz gemäss vorläufigen Zahlen um gut 4 Prozent auf rund 247 Millionen Franken gesteigert. Das Betriebsergebnis EBIT erhöhte sich derweil um 36 Prozent auf 16,8 Millionen, der Reingewinn gar um 40 Prozent auf 13,6 Millionen Der Gewinn pro Aktie für das erste Semester 2014 dürfte im Vergleich zum Vorjahr um rund 34 Prozent auf 2,31 Franken gestiegen sein.

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Das Unternehmen spricht in einer Mitteilung vom Montagabend denn auch von einer «höchst erfreulichen» Zwischenbilanz. Die «sehr guten Ergebnisse» seien auf Effizienzsteigerungen bei den Arbeitsabläufen und auf die selektive Auftragsakquise zurückzuführen. Das Management wertet die Aussichten für das gesamte Geschäftsjahr 2014 aus heutiger Sicht ebenfalls als «sehr gut». Die Steigerungsrate des Gewinns pro Aktie soll auch dieses Jahr zweistellig ausfallen. Detaillierte Informationen zum Halbjahresergebnis sollen am 15. September 2014 publiziert werden.

Neat-Auftrag wirkt sich positiv aus 

Analysten zeigen sich ebenfalls angetan von den Zahlen. Die stark positive Gewinnentwicklung etwa komme überraschend, da die Auslastung bereits 100 Prozent betragen habe, heisst es in einem Kommentar der ZKB. Er habe deshalb nur ein geringes Verbesserungspotenzial gesehen, gesteht der zuständige Analyst ein. Die Gewinnbeiträge aus der Neat dürften positiv zur Entwicklung beigetragen haben, meint er. Burkhalter habe anlässlich der Bilanzmedienkonferenz im April bekannt gegeben, dass zwei von 40 Firmen 2013 operativ ungenügend gearbeitet hätten. «Wir vermuten, dass diese 2014 deutliche Fortschritte erzielen konnten», so die ZKB weiter.

Die Aktie reagiert bis kurz vor 10 Uhr mit einem Plus von 3,8 Prozent auf 8'500 Franken. Die ZKB sieht die Aktie nicht als überbewertet an. Die hohe Bewertung werde durch den guten operativen Leistungsausweis sowie die attraktive Dividendenrendite relativiert, heisst es dazu.

(awp/lur)