Für die Burkhalter-Gruppe zahlt sich die Strategie aus, Aufträge konsequent nur anzunehmen, wenn ein ausreichend hoher Preis erzielt werden kann. Die 40 zu Burkhalter gehörenden Elektroinstallations-Unternehmen weisen einen deutlich höheren Halbjahresgewinn aus.

Der Betriebsgewinn von Januar bis Juni stieg im Vergleich zum Vorjahr um 36 Prozent auf 16,9 Mio. Franken, der Gewinn unter dem Strich um 40 Prozent auf 13,6 Mio. Franken, wie Burkhalter am Montag ein bereits im August bekannt gegebenes Resultat bestätigte. Der Umsatz stieg derweil nur um 4 Prozent auf 247,0 Mio. Franken.

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Neben der selektiven Auftragsakquise führt Burkhalter im Communiqué auch die Effizienzsteigerung bei den Arbeitsabläufen als Grund für die bessere Profitabilität an. Ob Burkhalter weiter mit dem Kauf von noch eigenständigen Elektroinstallations-Firmen wachsen könne, hängt insbesondere von deren Rentabilität und dem Kaufpreis ab.

So wolle man die Besitzer der lokalen Elektroinstallations-Firmen gleich behandeln, sagte Konzernchef Marco Syfrig am Montag an einer Telefonkonferenz. Seit dem Börsengang im Sommer 2008 hat Burkhalter nicht weniger als 15 Elektroinstallations-Unternehmen hinzugekauft, das letzte war Anfang Januar die Elektro Zeller AG in Murg SG.