Mit Google One Pass soll es für Medienkonzerne einfacher werden, Abonnements oder einzelne Artikel im Netz an Kunden zu verkaufen, wie es am Mittwoch hiess.

Erst am Vortag hatte Apple seinen neuen Abo-Service vorgestellt, bei dem der Computerriese 30 Prozent Gebühren für Verkäufe über den iTunes-App-Store verlangt. Google will lediglich zehn Prozent einbehalten.

"Es ist nicht unsere Absicht, damit Geld zu verdienen", sagte der scheidende Google-Chef Eric Schmidt bei einer Veranstaltung in Berlin. Zunächst wird der Bezahlservice in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Grossbritannien, Kanada und den USA verfügbar sein.

In Deutschland werden der Berliner Medienkonzern Axel Springer sowie die Websites der Magazine "Stern" und "Focus" das System nutzen.

Springer will One Pass erstmals am Wochenende anbieten. Dann können Fussballfans für Spiele der türkischen Fussball-Liga, die sie online schauen möchten, mit Hilfe des Google-Systems bezahlen.