Der interimistische General Manager Reiner Pichler zieht sich als Chef des Surseer Wäscheherstellers Calida wieder auf seine angestammte Position als Chef der Calida-Gruppe zurück. Neben seiner Rolle als Group CEO führte er die Marke Calida interimistisch. Jetzt ist ein neuer General Manager gefunden.

Die gesamte Gruppe wird Pichler wie schon zuvor auch künftig weiter leiten. Unter dem Dach der Gruppe befinden sich die Marken Calida, Aubade, Oxbow, Eider und Lafuma. Beim Wäschehersteller Calida folgt ihm ein neuer Chef nach. «Wir sind in den Endverhandlungen», sagt Pichler zur «Handelszeitung».

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Der Posten des Finanzchefs wurde nach dem Abgang von Thomas Stöcklin im Jahr 2017 vakant. In den nächsten Wochen will Pichler einen Nachfolger vorstellen: «Ende Februar schliessen wir den Prozess mit dem Verwaltungsrat ab, im März geben wir den neuen CFO bekannt.»

Investitionen in Millionenhöhe

Zusätzlich zu den Personalrochaden baut Calida sein Online-Geschäft weiter aus. Waren 2016 nur 3 Prozent des Calida-Umsatzes von 370 Millionen Franken online, waren es 2017 bereits 8 Prozent. «In diesem Jahr wird es zweistellig», kündigt Pichler an.

Calida lässt sich die Online-Expansion etwas kosten. Pichlers Investitionen inklusive der Akquisition des deutschen Online-Händlers Reich Online Services liegen laut eigenen Angaben im zweistelligen Millionenbereich. Calida-Chef Pichler dazu: «Wir werden weiter investieren, aber in die bestehenden Marken.» Zukäufe weiterer Marken und Labels schliesst Pichler aus. Und er wolle sich auf Europa konzentrieren.

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