Die Bekleidungsherstellerin Calida hat 2017 unter dem Strich mehr verdient. Der Reingewinn stieg um 14,3 Prozent auf 16,9 Millionen Franken. Im Vorjahr hatten noch Restrukturierungen am Gewinn gefressen. Diese sind nun abgeschlossen. 

Diese Umstrukturierungen in einzelnen Geschäftsbereichen hätten bereits einen positiven Einfluss auf die Profitabilität, schreibt Calida in einer Mitteilung vom Montag. Der Betriebsgewinn (Ebit) kletterte um 18,0 Prozent auf 21,6 Millionen Franken. 

E-Commerce verdoppelt

Damit legte der Betriebsgewinn deutlich stärker zu als der Umsatz. Der Umsatz stieg um 2,6 Prozent auf 380,6 Millionen Franken. 8,2 Prozent davon erwirtschaftet Calida inzwischen mit dem eigenen Onlinegeschäft. Die Verkäufe im eigenen E-Commerce hätten sich mehr als verdoppelt, heisst es in der Mitteilung. 

Calida will online weiter wachsen und hat 2017 etwa den deutschen Online-Händler Reich Online Services übernommen. Ebenso sei in die Weiterentwicklung des E-Commerce und in die Digitalisierung investiert worden. 

Calida verkauft Bekleidung unter Marken wie Calida, Aubade, Oxbow sowie Outdoormöbel der Marke Lafuma Mobilier. 

Anzeige

(sda/gku/bsh)