Die mehrheitlich von der Luzerner Wäscheherstellerin Calida gehaltene französische Sportbekleidungsgruppe Lafuma hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2014 einen deutlichen Umsatzrückgang verzeichnet.

Die geringeren Verkäufe seien durch die Strategie der Gruppe bedingt, sich auf gewinnbringende Verkaufskanäle zu konzentrieren, teilte Lafuma mit.

Der Gruppenumsatz sank in der Berichtsperiode um knapp 11,2 Prozent auf 85,5 Millionen Euro; in Lokalwährungen belief sich das Minus auf 10,2 Prozent. Die grössten Rückgänge verzeichnete in Lokalwährungen die Geschäftsbereiche Berg- und Outdoor mit minus 14,8 Prozent sowie Surf mit einem Minus von 18,6 Prozent. Dagegen legte das Segment Garten- und Campingmöbel um 4,9 Prozent zu.

In den einzelnen Absatzregionen fiel der Umsatz in Frankreich um 13,7 Prozent auf 47,6 Millionen Euro und jener im Segment «International» um 8,0 Prozent auf 37,9 Millionen Euro. Calida hält seit Anfang Jahr insgesamt rund 60 Prozent an Lafuma.

(sda/chb)