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Strategie
Cargill trennt sich von Schweizer Geschäft

Cargill: Die drei Schweizer Betriebe haben zuletzt 130 Millionen Euro Umsatz pro Jahr gemacht. Keystone

Der US-Konzern Cargill verkauft sein Schweizer Futtermittelgeschäft an eine deutsche Beteiligungsfirma. Die Mitarbeiter in den drei hiesigen Produktionsbetrieben sollen weiterbeschäftigt werden.

Veröffentlicht am 07.11.2017

Der US-Lebens- und Futtermittelhersteller Cargill verkauft sein Schweizer Futtermittelgeschäft an die deutsche Beteiligungsgesellschaft Aurelius. Die rund 250 Mitarbeitenden, die Cargill in diesem Bereich beschäftigt, werden mit den bestehenden Verträgen übernommen.

Auf dem hiesigen Markt ist Cargill Angaben von Aurelius vom Montag zufolge einer der führenden Futtermittelanbieter und betreibt Produktionsstätten in Lucens VD, Gossau SG und Kaiseraugst AG. Im Geschäftsjahr 2017 (das Ende Mai 2017 endete) erwirtschaftete der Geschäftsbereich einen Umsatz von rund 130 Millionen Euro.

Käufer war bei Publicitas involviert

Das Unternehmen produziert Premix und Mischfutter für Geflügel, Schweine, Rinder und Milchvieh. Dazu kommt Spezialfutter für Haustiere, Pferde, Zootiere sowie medizinisches Futter.

Aurelius ist auf die Übernahme und Neuausrichtung von Unternehmen spezialisiert. Die Beteiligungsgesellschaft ist in der Schweiz etwa durch den Kauf und späteren Verkauf des Inseratevermarkters Publicitas bekannt.

(sda/jfr)

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