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Carl Icahn outet sich als Grossinvestor bei Transocean

Angebliches Vorbild für den gierigen Gordon Gecko: Investorenlegende Carl Icahn. (Bild: Keystone)

Der legendäre Investor Carl Icahn hält über 3 Prozent an Transocean. Damit fährt er derzeit gut: Die SMI-Aktie gehört im noch jungen 2013 zu den Gewinnern.

Veröffentlicht am 14.01.2013

Der an der SIX kotierte Ölbohrkonzern Transocean hat einen neuen Grossaktionär: Carl C. Icahn hat via diverse Fonds und Gesellschaften per 4. Januar einen Anteil an Erwerbspositionen von 3,26 Prozent gemeldet.

Davon hält er 1,56 Prozent in Namenaktien und 1,7 Prozent in Form synthetischer Longpositionen mit Call- und Putoptionen, wie einer Beteiligungsmeldung der Schweizer Börse SIX zu entnehmen ist. Der Anteil entspricht beim Börsenschlusskurses vom vergangenen Freitag einem Wert von rund 600 Millionen Franken.

Transocean-Aktie als Überflieger

Icahn ist ein US-amerikanischer Multi-Milliardär und Gross-Investor. Der bald 77-jährige wurde unter anderem durch die Übernahme der US-Fluggesellschaft TWA im Jahr 1985 bekannt. Er diente laut «Forbes» auch als eines der Vorbilder für den Spekulanten Gordon Gekko im Hollywood-Streifen «Wall Street».

Die Transocean-Aktie hat dieses Jahr bereits 22,4 Prozent zugelegt (SMI +5,4 Prozent) und ist damit der grosse SMI-Überflieger 2013.

Grund ist unter anderem, dass der Konzern mit Hauptsitz in Zug Anfang Januar mit dem US-Justizdepartement  eine Einigung im Hinblick auf die verheerende Ölkatastrophe im Golf von Mexico (Deepwater Horizon) vom April 2010 erzielt hat. Transocean wird demnach als Gegenleistung für die Beilegung von Zivil- und potenziellen Strafklagen insgesamt 1,4 Milliarden Dollar zahlen.

(jev/chb/tno/aho/awp)

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