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Rückgang
Carlo Gavazzi mit weniger Umsatz und Aufträgen

Logo von Carlo Gavazzi: Wechselkursverluste belasten die Elektronikgruppe. Keystone

Das Elektronikunternehmen hat im ersten Semester des Geschäftsjahres deutlich weniger umgesetzt. Schuld sind vor allem die Aufwertung des Frankens und des Euros.

Veröffentlicht am 26.11.2015

Die Elektronikgruppe Carlo Gavazzi hat im ersten Semester des Geschäftsjahres 2015/16 (per 30.09.) einen Rückgang des Auftragseingangs um 7,8 Prozent auf 65,1 Millionen Franken und des Umsatzes um 8,2 Prozent auf 64,7 Millionen verzeichnet. In Lokalwährungen blieb der Umsatz stabil und legte der Bestellungseingang um 0,2 Prozent zu, wie das Unternehmen mitteilte.

Das erste Halbjahr habe sich durch einen insgesamt soliden Leistungsausweis ausgezeichnet. Allerdings habe sowohl die Aufwertung des Schweizer Frankens als auch die Stärkung des Euro gegenüber dem Dollar einen markanten Einfluss auf Umsatz und Reingewinn gehabt.

Rund ein Fünftel weniger Reingewinn

Der Ebit blieb unverändert bei 6,3 Millionen Franken, während die entsprechende Marge um 90 Basispunkte auf 9,8 Prozent verbessert wurde. Der Reingewinn ging dagegen um gut 22 Prozent auf 3,8 Millionen Franken zurück.

Der Hauptgrund für diese Abschwächung seien Kursdifferenzen in der Höhe von 1,2 Millionen Franken, welche im Wesentlichen auf eine Stärkung des Euro gegenüber dem Dollar zurückzuführen seien und zu einem Wechselkursverlust von 0,8 Millionen geführt hätten. Im Vorjahr resultierte noch ein Wechselkursgewinn von 0,4 Millionen Franken.

Unsichere Wirtschaftslage

Zum Ausblick heisst es lediglich vage, dass die Wirtschaftslage nach wie vor unsicher bleibe. Entwickelte Wirtschaften dürften sich erholen, wobei diese Erholung insbesondere in Europa etwas weniger schnell voranschreiten dürfte, während die Wachstumsaussichten in Schwellenmärkten schwächer schienen.

In Anbetracht dieses Szenarios werde man sich weiterhin darauf konzentrieren, die geografische Abdeckung zu verbessern, gezielte lokale Marktinitiativen umzusetzen und den Forschungs- & Entwicklungsbereich weiter zu stärken. Es sei weiterhin das Ziel, den Wert der Gruppe durch ein ausgewogenes Wachstum in allen Märkten kontinuierlich zu steigern.

(awp/dbe/ama)

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