„Unser Vorzeigebetrieb ist das eigene Personalrestaurant CasAroma am Hauptsitz in Dübendorf; es vereint die Standards, die wir bezüglich Qualität, Gesundheit des Essens und Atmosphäre setzen“, antwortet  SV-Firmensprecherin Stephanie Steinmann. Die SV Schweiz selber positioniert sich zwar nicht als Fünfsterneküche, zeigt sich aber bezüglich Kundenwünschen flexibel. Die einzelnen Betriebe werden nach individuellen Konzepten geführt. „Falls ein Kunde dies möchte, setzen wir auch Spitzenköche ein“, so Steinmann So ist zum Beispiel Thomas Riesen, der das Personalrestaurant der Berner Kantonalbank in Bern Liebefeld führt, Mitglied der Schweizer Koch-Nationalmannschaft.

Auch die Compass Group hat etliche Spitzenkräfte im Einsatz, so Film- und Fernsehkoch Yvan Sardi beim Heilmittelhersteller Pharmaton im Tessin. Beim „Best of Swiss Gastro Awards” belegt die Compass Group mit diversen Personalrestaurants immer wieder Spitzenränge: Mit dem Sunrise Tower (Zürich), mit PricewaterhouseCoopers (Oerlikon), mit dem Restaurant A auf dem Flughafen Zürich. Unter bester Qualität laufen auch GlaxoSmithkline (Münchenbuchsee) und das World Trade Center (Lausanne). Dass die grossen Caterer überhaupt Spitzenköche rekrutieren können, hat einen wesentlichen Grund: Die Arbeitszeiten in den Personalrestaurants gelten als attraktiv, weil familienfreundlicher als etwa in nur mittags und abends geöffneten Gourmetlokalen.

Letztlich legen die Firmen über den Preis, den sie zu zahlen gewillt sind, den Qualitätslevel ihrer Verpflegungsstätten fest. Das heisst bei der Credit Suisse, die den Betrieb ihrer diversen Personalrestaurants an die SV Schweiz, die Compass Group und DSR ausgelagert hat, nicht nur Angebotsvielfalt. „Wir machen strenge Vorgaben bezüglich Qualität, Hygiene, Arbeitspraxis, Nachhaltigkeit in Beschaffung und Entsorgung sowie Gesundheit“, so Sprecherin Nicole Pister-Bachmann. Die interne Fachstelle Health & Wellness arbeitet eng mit den Caterern zusammen, wobei täglich auch ein Menü mit weniger als 600 Kalorien im Angebot sein muss. Die Kundenzufriedenheit wird jährlich kontrolliert, der Einrichtung höchster Stellenwert beigemessen. Das Personalrestaurant in Horgen etwa hat die bekannte Hotel- und Gastronomiearchitektin Pia Schmid gestaltet.  

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