Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat gegen die Cembra Money Bank ein Strafverfahren wegen Bankgeheimnisverletzung eingeleitet. Die Bank soll einen Kreditvermittler jahrelang mit sensiblen Kundendaten versorgt haben.

Dieser Kreditvermittler soll die Daten jahrelang in seinem Zürcher Büro aufbewahrt und für die gezielte Anwerbung von Kunden genutzt haben. Bis im Jahr 2011 führte die Cembra Money Bank (vormals GE Money Bank) eine Geschäftsbeziehung zu diesem Mann.

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3 Millionen Franken zurückgestellt

Die Zürcher Staatsanwaltschaft bestätigte am Montag entsprechende Angaben im «Blick». Die Vorwürfe würden von der Staatsanwaltschaft III untersucht.

Zu einem früheren Zeitpunkt schaltete sich auch schon die Eidg. Finanzmarktaufsicht Finma in den Fall ein und untersuchte die mutmassliche Bankgeheimnisverletzung. Die abschliessende Finma-Verfügung wird zwar erst im 4. Quartal erwartet, die Cembra Money Bank stellte vorsorglich aber bereits 3 Millionen Franken zurück.

(sda/me)