Nach viereinhalb Jahren in den roten Zahlen hat sich der grösste Zementhersteller des amerikanischen Kontinents Cemex zurück in die Gewinnzone gekämpft. Im zweiten Quartal 2014 fuhr der Konkurrent von HeidelbergCement unter dem Strich 76 Millionen US-Dollar (56,2 Millionen Euro) ein, wie der mexikanische Konzern am Freitag mitteilten.

Ein Grund ist der Aufschwung des Bausektors in den USA, dem grössten Einzelmarkt der Mexikaner. Dort konnte Cemex sein bereinigtes Ergebnis (operatives Ebitda) um die Hälfte steigern - in Nordeuropa und dem Mittelmeerraum legte der Konzern bei Umsatz und Gewinn ebenfalls zu. Allerdings halfen auch Sondereffekte aus Finanzinstrumenten beim ersten Sprung zurück in die schwarzen Zahlen nach 18 Verlust-Quartalen.

Langer Leidensweg geht zu Ende

Weltweit legte der Umsatz um vier Prozent auf 4,15 Milliarden Dollar zu. Cemex konnte seine Schulden ausserdem um 125 Millionen Dollar reduzieren. Das Unternehmen hatte lange unter dem Platzen der Immobilienblase in den USA sowie der milliardenschweren Übernahme der Rinker Group 2007 gelitten.

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(awp/gku)