Der Finanzbroker Compagnie Financière Tradition (CFT) hat im ersten Halbjahr 2013 den Gewinn um über 62,4 Prozent auf 26,6 Millionen Franken gesteigert, wie er am Montagabend mitteilte. In dem Gewinnsprung schlagen sich 2012 realisierte Spassmassnahmen nieder.

Das Marktumfeld sei anspruchsvoll gewesen. Insbesondere die Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Rahmengesetzgebung für den ausserbörslichen Derivatehandel, die viele Kunden betreffen, hätten hindernd gewirkt.

Betriebsergebnis steigt, Umsatz sinkt

Das Betriebsergebnis legte um 22 Prozent auf 46,7 Millionen Franken zu und die bereinigte Marge erreichte 9,1 Prozent. Der Umsatz ging gleichzeitig um 6,3 Prozent auf 510,8 Millionen Franken zurück, wie der Broker bereits Ende Juli gemeldet hatte. Nach internationalem Rechnungsstandard erreichte der Umsatz 475,9 Mio. Franken - 7,1 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode zu laufenden Wechselkursen und 5,7 Prozent weniger zu konstanten.

Das Waadtländer Unternehmen ist in 28 Ländern präsent und bietet Intermediär-Dienstleistungen für diverse Finanz- und Nicht-Finanzprodukte an.

(sda/moh/jev)