Die Schweizer Industrie hat im ersten Quartal 2012 zwar 1,4 Prozent mehr produziert als in der Vorjahresperiode. Der Umsatz ist aber um 0,7 Prozent gesunken.

Im Januar gingen die Umsätze um 0,1 Prozent zurück, im Februar sogar um 1,3 Prozent. Im März nahmen sie hingegen um 1,4 Prozent zu, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte.

Datenverarbeitung und Uhren im Vorteil

Das beste Ergebnis in diesem Quartal erstellten die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten und Uhren mit einem Umsatzanstieg um 9,3 Prozent. Dahinter folgen Hersteller von elektrischen Ausrüstungen und die Energieversorger. Die deutlichsten Umsatzeinbussen verzeichneten der Bergbau (-18,4 Prozent) und die Gummi- und Kunststoffwarenproduzenten (-10,8 Prozent).

Die inländischen Umsätze der Schweizer Industrie haben im ersten Quartal leicht zugenommen (+0,7 Prozent), die ausländischen um 2 Prozent abgenommen.

Ausgewirkt hat sich ein weiteres Mal die Frankenstärke, war doch insbesondere der Euro-Kurs in der Vorjahresperiode noch höher gewesen. Zudem klagen exportorientierte Firmen über Margendruck. Darüber gibt die Statistik aber keine Auskunft.

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Der Blick in die Auftragsbücher zeigt ein gemischtes Bild: Die Auftragseingänge haben zwar um 3,9 Prozent abgenommen. Die Auftragsbestände lagen aber um 4,7 Prozent über Vorjahr.

(rcv/chb/sda)