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Umbau
Cham Paper trotz Neupositionierung mit Gewinn

Der Spezialpapier-Hersteller Cham Paper: In den Gebäuden wird weniger Papier hergestellt. (Bild: Keystone)

Die Cham Paper verschiebt gerade Produktionsmaschinen ins italienische Carmignano. Die Produktion wurde zurückgefahren. Doch trotzdem resultierte im ersten Halbjahr ein Gewinn.

Veröffentlicht am 23.08.2013

Die mitten in einer Neupositionierung stehende Cham Paper Group hat in der ersten Jahreshälfte wie erwartet erheblich weniger Umsatz als noch im Vorjahr erzielt. Nachdem Mitte letzten Jahres und diesen März je eine Papiermaschine stillgelegt wurde, verkaufte das Unternehmen von Januar bis Juni noch knapp 78'000 Tonnen Papier im Wert von 119,3 Millionen Franken.

Der Umsatz ist damit um 23 Prozent und das Volumen um 25 Prozent zurückgegangen. Trotz hoher Aufwendungen im Zusammenhang mit der Verschiebung von Produktionsmaschinen von Cham ins italienische Carmignano hat sich die Cham Paper Group aber in den schwarzen Zahlen halten können.

Der Betriebsgewinn (Ebit) lag bei 2,0 Millionen Franken, der Konzerngewinn bei 1,6 Millionen Franken, wie die Cham Paper Group mitteilte.

In Zukunft wird sich das Unternehmen auf die Veredelung zugekaufter Rohpapiere konzentrieren. Die Herstellung von Rohpapieren wird komplett aufgegeben und die Fabriken in Carmignano und Condino an die österreichische Delfort-Gruppe veräussert, wie bereits im Juli bekannt gegeben wurde.

Ziel ist es, mit der neu positionierten, kleineren Cham Paper Group bis 2015 wieder die Gewinnschwelle zu erreichen. Dann wird das Unternehmen auch den jetzigen Produktionsstandort in Cham verlassen müssen. Für das Papieri-Areal entwickelt das Unternehmen zusammen mit der Gemeinde Cham derzeit eine Vision zur Umnutzung.

(sda/tke)

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