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Champions League füllt Dortmunds Kassen

Tor: Finanztechnisch auf der Gewinnerseite. Keystone

Die Teilnahme an der Champions League hat die Kassen der Borussen geäufnet. Der Umsatz des Fussballklubs Borussia Dortmund steigt um fast 20 Prozent.

Veröffentlicht am 20.02.2017

Deutschlands einziger börsennotierter Fussballclub Borussia Dortmund (BVB) hat in der Hinrunde der Bundesligasaison einen Umsatz- und Gewinnsprung verbucht. Als Gründe nannte das Management am Montag Transfererlöse und Einnahmen aus der Champions-League-Teilnahme.

Der aktuelle Tabellen-Dritte verbuchte ein Umsatzplus von mehr als einem Viertel auf 214,2 Millionen Euro. Der operative Gewinn (Ebit) legte im Konzern in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2016/17 auf 18,2 Millionen Euro zu nach einem Verlust von 3,9 Millionen vor Jahresfrist. Der nach internationalem Bilanzstandard verbuchte Überschuss erreichte 15,6 (Vorjahr: minus 4,7) Millionen Euro.

Höherer Personalaufwand

Für Spieler, Trainer, Betreuer und Management musste der BVB indes deutlich tiefer in die Tasche greifen: Der Personalaufwand stieg um rund 25 Prozent auf 82,3 (66,1) Millionen Euro.

Die Champions League ist für Vereine ein grosses Geschäft, mit dem sich viel Geld verdienen lässt. Nach der 1:0-Niederlage im Achtelfinale-Hinspiel gegen Benfica Lissabon droht dem Ruhrgebietsclub allerdings das Aus. Der BVB muss nun im Rückspiel in Dortmund unbedingt gewinnen.

(sda/ise)

 

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