Die Zürcher Staatsbank hatte ihr Effizienzsteigerungsprogramm Ende September 2012 lanciert. Simplex wurde es getauft. Dieses beabsichtigt, Abläufe einfacher und effizienter zu machen. Doch seither wurde es ruhig darum.

Innerhalb der Bank sorgt der geplante Umbau dagegen für umso lautere Töne. Die ZKB-Generaldirektoren könnten sich nicht darüber einigen, wo der Rotstift angesetzt werden soll, schreibt die «Sonntagszeitung» und bezieht sich auf Stimmen aus der Bank. ZKB-Sprecher Urs Ackermann räumt Spannungen ein. «Bei einer Restrukturierung gibt es immer verschiedene Meinungen. Hitzige Diskussionen auch auf Stufe Generaldirektion sind dabei normal.» Das bremse den Umbau.

Callcenter zusammengelegt

Harzig läuft es vor allem in der Anlage- und Vermögensverwaltung. Ackermann verweist indes auf den bereits erzielten Spareffekt wegen nicht ersetzter Personalabgänge: «Durch den Personalstopp wurden seit Einführung über 200 Stellen eingespart.» Zudem habe die ZKB zwei Callcenter zusammengelegt und die Finanzierungsabwicklung zentralisiert. Am Einstellungsstopp hält die Staatsbank fest.

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(se)