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Rücktritt
Chefin von Taschenhersteller Freitag geht

Eine Verkäuferin sortiert im Container-Shop des Taschenherstellers «Freitag» an der Geroldstrasse in Zürich. (Bild: Keystone)

Beim Taschen- und Accessoires-Hersteller Freitag kommt es auf Ende Monat zu einem spontanen Führungswechsel. Die Suche nach einem neuen Geschäftsführer läuft.

Veröffentlicht am 12.01.2014

Beim Zürcher Taschenhersteller Freitag kommt es zu einem Wechsel an der Spitze. Die bisherige Geschäftsführerin auf Mandatsbasis, Monika Walser, gibt ihr Amt Ende Januar ab.

Ihre vierjährige Amtszeit sei erfolgreich gewesen, teilte Freitag in einem Communiqué mit. Unter Walser sei die internationale Expansion vorangetrieben worden. So sei die Position der Marke in Asien gestärkt worden, insbesondere mit der Eröffnung von zwei Läden in Japan und mit dem Markteintritt in Südkorea.

Insgesamt habe der Taschen- und Accessoires-Hersteller elf Läden, sagte Sprecherin Elisabeth Isenegger auf Anfrage. Davon befänden sich zwei in Zürich und je einer in Davos und in Lausanne. Von den 160 Mitarbeitern seien zwischen 30 und 40 im Ausland angestellt.

Einvernehmliche Trennung

Monika Walser werde in den nächsten Monaten weiterhin für Freitag tätig sein, um mehrere Projekte abzuschliessen, die von ihr lanciert wurden. «Dies zeigt, dass die Trennung einvernehmlich stattfindet», sagte Isenegger, die zu den Gründen für den Abgang keinen Kommentar abgeben wollte. Die Firmenspitze danke Walser herzlich für ihr grosses Engagement und wünsche ihr für ihre Zukunft alles Gute.

Ebenfalls keine Angaben machte Isenegger zum Geschäftsverlauf: Freitag gebe als privat gehaltenes Unternehmen keine Zahlen bekannt. Die Firma gehört je zur Hälfte den beiden Brüdern Markus und Daniel Freitag.

Interimistisch werde Walsers Stellvertreter Christian Schori die Unternehmensführung übernehmen. Die Suche nach einem Nachfolger für Walser sei bereits weit fortgeschritten, sagte Isenegger. Ein Name oder ein Zeitpunkt sei aber noch nicht kommunizierbar.

(sda/tke)

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