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Übernahme
ChemChina hält nun 95 Prozent an Syngenta

Forschung bei Syngenta: ChemChina interessiert sich fürs Knowhow. Keystone

Der chinesische Kauf des Schweizer Agrochemie-Konzerns ist fast am Ziel. Jene Aktien, die sich jetzt noch im Publikum befinden, sollen für kraftlos erklärt werden. Möglich ist eine Zwangsabfindung.

Veröffentlicht am 31.05.2017

ChemChina hat das definitive Endergebnis für die Übernahme von Syngenta vorgelegt. Demnach hält der chinesische Staatskonzern 94,7 Prozent der Aktien.

Zudem bekräftigte ChemChina laut einer Mitteilung von Syngenta, dass jene Aktien, die sich jetzt noch im Publikum befinden, für kraftlos erklärt werden sollen - falls die 98 Prozent-Schwelle überschritten wird.

Zwangsabfindung möglich

Zu diesem Zweck wollen die Chinesen nun zusätzliche Aktien an der an Börse oder ausserhalb erwerben. Sollte der Konzern mit diesem Vorhaben nicht das gewünschte Ziel erreichen, so werde eine Abfindungsfusion durchgeführt, heisst es in der Mitteilung weiter. Dabei würden die verbleibenden Aktionäre eine zwangsweise Abfindung erhalten.

(sda/gku/chb)
 

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