Unter dem Druck der niedrigen Ölpreise plant der US-Branchenriese Chevron einem Zeitungsbericht zufolge den milliardenschweren Verkauf von Geschäftsanteilen in Asien. Vermögenswerte im Volumen von bis zu 5 Milliarden Dollar (rund 4,5 Milliarden Euro) sollen veräussert werden, wie das «Wall Street Journal» unter Berufung auf Insider berichtete.

Bereits in diesem Monat solle damit begonnen werden, das Offshore-Ölgeschäft in China loszuschlagen. Weltweit wolle Chevron durch Verkäufe bis zu zehn Milliarden Dollar erlösen.

Verluste häufen sich

Der Konzern ist durch den Ölpreisverfall massiv unter Druck geraten. Im zweiten Quartal geriet Chevron mit 1,5 Milliarden Dollar in die roten Zahlen - es war bereits das dritte Vierteljahr mit einem Verlust in Folge.

(awp/gku/chb)