Der anhaltend niedrige Öl-Preis treibt die Energiekonzerne Chevron und Shell zu weiteren Einsparungen. . Im kommenden Jahr würden die Investitionen um 24 Prozent gesenkt, erklärte Chevron-Chef John Watson. Weltweit sollen dann noch 26,6 Milliarden Dollar in die Hand genommen werden. Der Konzern hatte den Kahlschlag Ende Oktober angedeutet.

Konkurrent Royal Dutch Shell stellte seinerseits sein Engagement in Neuseeland auf den Prüfstand. Die Präsenz dort sei halt nur «ein kleiner Teil des globalen Shell-Geschäfts», erklärte der zuständige Manager Rob Jager. Shell ist seit 100 Jahren in Neuseeland tätig und der grösste Gasversorger des Landes.

Weltweites Überangebot

Die Energiebranche leidet unter einem weltweiten Überangebot an Öl. In den kommenden Tagen legen auch andere Konzerne wie ConocoPhillips ihre Investitionspläne vor. Auch bei ihnen wird mit Einschritten gerechnet.

(sda/chb/me)

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