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Mode
Chicorée ist 2017 wieder gewachsen

Chicorée-Laden in der Schweiz.
 Quelle: Keystone

Der Zürcher Modehändler Chicorée hat Wachstumsdelle 2017 überwunden: Der Umsatz ist 2017 um 11 Prozent gestiegen, acht neue Standorte wurden eröffnet.

Veröffentlicht am 10.01.2018

Für den Modehändler Chicorée ist es 2017 wieder aufwärts gegangen: Die Gruppe setzte mit 145 Millionen Franken 11 Prozent mehr um als im Vorjahr. Damals hatte das Zürcher Familienunternehmen noch einen Umsatzrückgang von 142 auf 131 Millionen Franken gemeldet.

Acht neue Standorte

Acht neue Standorte mit dem Hauptkonzept Chicorée eröffnete Chicorée im letzten Jahr, wie aus einer Mitteilung vom Mittwoch hervorgeht. Gemeinsam mit den Outlet-Läden zählt die Gruppe nun 154 Standorte in allen Landesteilen der Schweiz und beschäftigt über 720 Mitarbeitende.

Das Wachstum folgt auf eine Konsolidierungsphase, die 2016 abgeschlossen wurde. In dem Jahr hatte sich Chicorée aus dem besonders hart umkämpften Schuhgeschäft zurückgezogen.

Das Marktumfeld sei im Detailhandel, insbesondere in der Textilbranche weiterhin schwierig gewesen und geprägt durch den Einkaufstourismus, die Frankenstärke und den zunehmenden Onlinehandel, schreibt Chicorée. Trotzdem könne die Gruppe auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2017 zurückblicken.

Konsolidierung von Textilbranche geht weiter

In den letzten zwei Jahren hat in der Textilbranche angesichts dieses schwierigen Marktumfelds eine Konsolidierung stattgefunden. Konkurrenten von Chicorée schlossen Läden, wurden verkauft oder mussten ganz aufgeben.

Das Freiburger Modehaus Yendi musste Konkurs anmelden und seine über hundert Läden dicht machen. Die Modekette Blackout musste seine Läden ebenfalls schliessen, 31 der ursprünglich 92 Filialen konnten verkauft werden und weitergeführt werden. Der Modehändler Charles Vögele wurde an den italienischen Modekonzern OVS verkauft.

Chicorée hatte 1985 seine erste Filiale in Baden AG eröffnet und wir heute noch von Gründer und Inhaber Jörg Weber mit seinen beiden Söhnen geführt.

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