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China-Bank CCB beantragt Lizenz für die Schweiz

China Construction Bank: Ein Ableger soll in der chweiz entstehen. Keystone

Die «China Construction Bank» zählt zu den weltgrössten Banken. Jetzt bestätigt die Finma: Der Geldhaus-Riese hat eine Lizenz für die Schweiz beantragt. Er will von Zürich aus Renminbi handeln.

Von Sven Millischer
am 29.04.2015

Eine der grössten Banken der Welt will in die Schweiz. Die China Construction Bank (CCB) hat dazu bei der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht Finma ein Gesuch für eine Banklizenz gestellt, wie die «Handelszeitung» in ihrer neusten Ausgabe schreibt. «Das Gesuch der China Construction Bank ist Mitte April bei uns eingegangen», sagt Finma-Sprecher Tobias Lux.

Im Schnitt dauert die Erteilung einer Banklizenz zwischen drei und sechs Monaten. Eine Zeitspanne, auf die sich Finma-Sprecher Lux nicht festlegen will: «Die Dauer eines Bewilligungsverfahrens hängt stark von der Komplexität und den Umständen im Einzelfall ab und damit von vielen Faktoren, die nicht von der Finma selbst beeinflusst werden können.» Daher werde man auch nicht über die Dauer von solchen Verfahren spekulieren.

Aktiv für die Landeswährung Renminbi

Die CCB will ab Herbst in Zürich als Clearing-Bank für die eigene Landeswährung Renminbi aktiv werden. Dafür hat eine Beratungsgesellschaft die Dokumente für einen Antrag auf eine Schweizer Banklizenz zusammengetragen. Ein anspruchsvoller und langwieriger Prozess, denn jedes Dokument muss vom chinesischen Staat abgesegnet werden. So muss die CCB gemäss Finma-Reglement unter anderem einen Geschäftsplan mit Budgets für die ersten drei Jahre erstellen, der auch Bilanz und Erfolgsrechnung umfasst.

Die China Construction Bank gehört zu den weltgrössten Finanzinstituten und Firmen überhaupt. Auf der «Forbes Global 2000» rangiert sie auf Platz zwei mit einem Umsatz von 121 Milliarden Dollar.

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