Die China Construction Bank CCB lässt sich als erstes Finanzinstitut aus dem Reich der Mitte in Zürich nieder, um eine Renmimbi-Zahlstelle zu eröffnen. Als Geschäftssitz sucht die drittgrösste Bank Chinas ein «historisches Gebäude im Zürcher Bankenviertel», geht aus dem E-Mail-Verkehr der Bank hervor. Mindestens 900 Quadratmeter an bester Lage suchen die China-Banker, um dereinst bis zu 45 Angestellte beschäftigen zu können.

Weiterer Besuch im März

Gemäss Insidern kosten solch repräsentative Räumlichkeiten bis zu 700 000 Franken Miete im Jahr. Offenbar fasst die CCB aber auch einen Liegenschaftskauf ins Auge. Ende Januar fand die erste «On-Site-Inspection» statt. Im März reist eine weitere CCB-Delegation in die Limmatstadt.

In wenigen Wochen soll zudem ein Lizenzgesuch der CCB an die Finanzmarktaufsicht (Finma) gehen. Bis spätestens Ende des Jahres möchte die CCB in der Schweiz eine Vollbanken-Lizenz erhalten. Es wäre die erste derartige Lizenz für ein Finanzinstitut aus dem Reich der Mitte, nachdem die Bank of China bis 2012 einzig vermögende Kunden in Genf betreute.

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