China nimmt die Preisgestaltung heimischer und internationaler Pharmaunternehmen unter die Lupe. Geprüft werden die Kosten- und Preisstruktur der Firmen, wie es in einer Mitteilung der Kommission für nationale Entwicklung und Reform hiess. 

Zu den untersuchten Firmen gehören unter anderem Glaxo Smith Kline, Merck, Sandoz von Novartis, Boehringer Ingelheim und Fresenius. Industriekreisen zufolge konzentrieren sich die Untersuchungen darauf, wie Kosten zwischen einzelnen Teilen von Grossunternehmen aufgeteilt werden. Ebenfalls sollten die Preisunterschiede von importierten Waren in China und in anderen Märkten untersucht werden.

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Bereits im Blick der Reformkommission sind die Hersteller von Milchpulver. Dabei geht es um den Verdacht auf Preisabsprachen und Wettbewerbsverzerrungen bei fünf grossen Herstellern. Infolge der Untersuchungen kündigten Nestlé und Danone Preissenkungen für Milchpulver in China an. 

(tno/reuters)