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Uhrenindustrie
Chinesen leisten sich Schweizer Luxusuhren

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Uhrenwerbung in China: Der Absatz steigt.Quelle: Keystone

Die Schweizer Uhrenindustrie ist gut ins neue Exportjahr gestartet. Besonders in Asien sind die Zeitmesser gefragt.

Veröffentlicht am 20.02.2018

Die Schweizer Uhrenexporte haben sich zum Jahresbeginn gut entwickelt. Das Exportvolumen stieg im Januar im Vergleich zum Vorjahr um 12,6 Prozent auf 1,62 Milliarden Franken, wie der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie (FH) am Dienstag mitteilte. Die Uhrenhersteller profitierten von einer starken Nachfrage in China und der tiefen Ausgangsbasis im Vorjahr. Die Branche exportierte im Januar Uhren im Wert von 176,8 Millionen Franken nach China. Das bedeutet ein Plus von 44 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Auch die Exporte in den wichtigsten Absatzmarkt Hongkong zogen um 21 Prozent auf 242,2 Millionen Franken deutlich an. Die Nachfrageentwicklung nach Asien hat sich im Vorfeld des chinesischen Neujahresfests allgemein gut entwickelt: So stiegen die Exporte auch nach Japan um 13 Prozent auf 89,3 Millionen und nach Singapur um 19 Prozent auf 82,0 Millionen Franken.

Sinkender Absatz in den USA

Seit über zwei Jahren rückläufig sind hingegen laut Angaben der FH die Exporte in die USA. Im Januar sanken sie um 1,9 Prozent auf 163,1 Millionen Franken. Auch in europäischen Märkten wie Deutschland (-4,1 Prozent) oder Italien (-4,7 Prozent) nahmen die Exporte im Berichtsmonat ab, während nach Grossbritannien mehr Uhren exportiert wurden (+4,6 Prozent).

Die Schweizer Uhrenexporte sind im vergangenen Jahr nominal um 2,7 Prozent auf 19,9 Milliarden Franken gestiegen.

(sda/mbü/bsh)

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