Schweizer Luxusmarken stehen bei chinesischenInvestoren hoch im Kurs. Verschiedene Vertreter aus der Uhrenbranche berichten, Firmen aus dem asiatischen Raum signalisierten Interesse an einer Übernahme. So stehe auch der Uhrenhersteller Corum aus La Chaux-de-Fonds im Fokus. Die Luxusmarke selber will sich nicht äussern. «Wir geben zu Spekulationen keinen Kommentar ab», sagt Generaldirektor Antonio Calce.

Auch zu anderen kleinen oder mittelgrossen Uhrenmarken gibt es hartnäckig Meldungen, wonach man auf der Suche nach Käufern sei. Die meisten dementieren. «Ein Verkauf steht nicht zur Debatte», teilt der Genfer Uhrenproduzent Raymond Weil mit. Audemars Piguet besteht ebenfalls auf der Aussage, auch künftig unabhängig zu bleiben. Erst letztes Jahr ging dieGrenchner Traditionsmarke Eterna an das chinesische Industrie-Konglomerat Haidian. Der Vorteil der neuen Besitzer: Sie verfügen in China über ein grosses Verteilnetz.

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