Die schwindende Lust der Chinesen auf ein edles Tröpfchen hat LVMH mehr gebremst als von Experten erwartet. Die Erlöse seien im ersten Quartal um 4 Prozent auf 7,21 Milliarden Euro gestiegen, teilte der weltweit grösste Luxusgüterhersteller am Mittwoch mit. Analysten hatten hingegen mit 7,4 Milliarden Euro gerechnet. Ohne Berücksichtigung von Firmenkäufen und -verkäufen sowie Währungsschwankungen lag das Plus bei 6 Prozent.

Der Verkauf von Weinen und Spirituosen sank hingegen um 3 Prozent. LVMH begründete das mit der Entwicklung der Cognac-Verkäufe in China. Dort hätten die Einzelhändler ihre Bestellungen zurückgefahren. LVMH ist bekannt für Marken wie Louis Vuitton, Tag Heuer, Givenchy oder Moët & Chandon.

(awp/vst)