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Leihvelos
Chinesische Ofo drängt auf Schweizer Markt

Ofo
Ofo-Velo: Gelb – wie die oBikes.Quelle: Twitter

Stationslose Mietvelos fluten Europas Städte. Die Schweiz ist im Visier des weltgrössten Anbieters aus China.

Von Bernhard Fischer
am 28.03.2018

Der weltgrösste Leihvelo-Anbieter Ofo aus China eröffnet eine Dependance in Bern und drängt damit auf den Schweizer Markt. Das berichtet die «Handelszeitung».

Ofo gibt sich gegenüber der «Handelszeitung» noch zurückhaltend und teilt mit, «derzeit noch keine detaillierten Pläne für die Schweiz» zu haben, stellt aber den Rollout in absehbarer Zeit in Aussicht. Präsident der Schweizer Firma ist der Ofo-Gründer persönlich, Dai Wei.

Die weltgrössten Rivalen stammen aus China

Das Unternehmen ist die Nummer eins bei Leihvelos mit einem Marktwert zwischen 2 und 3 Milliarden Dollar. Ofo ist in 250 Städten mit mehr als zehn Millionen Leihvelos präsent. Nummer zwei weltweit ist Mobike mit mehr als acht Millionen Leihvelos. Dritter im Bunde ist die deutlich kleinere O-Bike, deren Bikes in der Schweiz bereits unterwegs sind.

O-Bike hat zuletzt einen Dämpfer erfahren: Die Firma musste in München sowie in Wien Hunderte Leihvelos aus dem Verkehr ziehen. Auch in Zürich hatte es Unmut wegen vieler abgestellter Leihvelos gegeben.

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