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Besitzerwechsel
Chinesischer Detailhändler schnappt sich Inter Mailand

Jindong Zhang: Der CEO des chinesischen Detailhändlers kauft die Mehrheit an Inter Mailand. Keystone

Einer der bekanntesten Fussballclubs der Welt wird ins Ausland verkauft: Ein chinesischer Investor übernimmt die Mehrheit an Inter Mailand. Dasselbe Schicksal blüht dem Stadtrivalen AC Mailand.

Veröffentlicht am 06.06.2016

Der chinesische Detailhandelsriese Suning Commerce übernimmt den italienischen Fussballklub Inter Mailand. Suning bezahle für einen Anteil von knapp 69 Prozent rund 270 Millionen Euro, hiess es in einer Erklärung. Der frühere Inter-Präsident Massimo Moratti wird sich Insidern zufolge auch als Eigner komplett zurückziehen, während der aktuelle Clubchef Erick Thohir einen Minderheitenanteil von 31 Prozent behalten werde.

Inter Mailand, das 2010 die Champions League gewann, ist bislang der bekannteste europäische Fussballclub, der mehrheitlich in chinesische Hände übergeht. Vorgänger sind Espanol Barcelona und Aston Villa. Minderheitsbeteiligungen halten chinesische Investoren an Manchester City und Atletico Madrid.

Belusconi will Club verkaufen

Auch der Stadtrivale AC Mailand könnte bald chinesische Besitzer erhalten: Der ehemalige Ministerpräsident Silvio Berlusconi verhandelt mit einer Gruppe von chinesischen Investoren über einen Verkauf seines Clubs. Berlusconi habe eine Offerte von rund 700 Millionen Euro auf dem Tisch, sagen mit der Angelegenheit vertraute Personen.

(bloomberg/reuters/mbü/ama)

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