Der angeschlagene Batterienhersteller Leclanché geht eine strategische Allianz mit der chinesischen Narada Power ein. Die Chinesen werden sich auch am Kapital von Leclanché beteiligen. Wie hoch die Beteiligung sein wird, ist noch nicht bekannt.

Angaben zu den finanziellen Details und zur Höhe der Beteiligung sollen erst nach der definitiven Ausführung der Vereinbarungen bekannt gegeben werden - voraussichtlich um den 31. Dezember 2016. Im Rahmen der Kooperation lizensiere Leclanché seine Lithium-Ionen-Technologie an das an der Börse in Shenzen gelistete Unternehmen aus, heisst es in einer Medienmitteilung weiter.

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Gemeinsame Produktion in China

Die Unternehmen wollen gemeinsam in China produzieren, um Skaleneffekte zu erzielen und Produktionskosten zu senken. Dabei lizensiert Leclanché sowohl die hochzyklenfesten Lithium-Titanat-Zellen als auch die Lithium-Graphit-NMC Zellen an Narada aus.

Beide Typen sollen in Fabriken im chinesischen Hangzhou produziert werden. Zudem soll 2017 ein neuer Standort in Betrieb genommen werden. Die Fabriken sollen zusätzlich zu den vorhandenen Leclanché-Standorten in Willstätt (D) und Yverdon-les-Bains VD aufgebaut werden. Marktanteile gewinnen will die neue Partnerschaft dabei insbesondere im chinesischen Markt für Elektrobusse. China ist laut Mitteilung der weltweit grösste Markt für Elektrobusse mit einem geschätzten Volumen von 4 Milliarden Dollar.

(awp/mbü/chb)