Prozessoren für PCs zu verkaufen, ist derzeit ein schlechtes Geschäft. Beim Chip-Hersteller AMD ist der Umsatz im ersten Quartal im Jahresvergleich um gut ein Viertel auf 1,03 Milliarden Dollar eingebrochen. Der Verlust wuchs auf 180 Millionen Dollar.

Das Problem lag vor allem im Geschäft mit Prozessoren und Grafik-Chips für PCs. Der Umsatz der Sparte fiel um 38 Prozent auf 532 Millionen Dollar und sie fuhr einen operativen Verlust von 75 Millionen Dollar ein, wie das Unternehmen mitteilte. Im Vorjahresquartal hatte AMD 20 Millione Dollar verloren.

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Aktie auf Talfahrt

Zu dem Konzernverlust trugen auch Abschreibungen und Restrukturierungskosten von 87 Millionen Dollar bei. Die Aktie verlor nachbörslich mehr als acht Prozent. Der Umsatz im ersten Quartal lag unter den Markterwartungen, der Verlust war höher als prognostiziert und auch die Ausblick auf das laufende Quartal enttäuschte.

(sda/dbe)