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Ciao, Torino: Fiat bald niederländisch?

Sergio Marchionne: Auf den Spuren von Fiat Industrial. (Bild: Bloomberg)

Konzernchef Sergio Marchionne liebäugelt für den Fiat-Chrysler-Konzern mit einem Firmensitz in den Niederlanden – natürlich aus steuerlichen Gründen.

Veröffentlicht am 23.07.2013

Lebwohl Turin – der Autokonzern Fiat-Chrysler wird nach seiner Verschmelzung womöglich seinen Firmensitz in die Niederlande verlegen. Diese Möglichkeit deutete Konzernchef Sergio Marchionne an. Mit diesem Schritt würde das italienische Traditionsunternehmen der Konzernschwester Fiat Industrial folgen.

Der Nutzfahrzeughersteller will sich nach dem Zusammenschluss mit der US-Tochter CNH ebenfalls in den Niederlanden ansiedeln. Dort zieht es viele ausländische Unternehmen hin, weil sie sich davon steuerliche Vorteile versprechen.

Fiat will den 41,5-Prozent-Anteil von Chrysler-Minderheitsaktionär VEBA übernehmen. Das Unternehmen ist sich aber mit der Krankenkasse der US-Automobilgewerkschaft UAW über den Preis nicht einig.

Der Streit beschäftigt ein US-Gericht, das nach Marchionnes Worten voraussichtlich bis zum Monatsende entschieden wird. Danach dürfte auch Klarheit über den Zeitplan für die Fusion Fiats mit dem US-Autobauer herrschen.

(vst/chb/reuters)

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