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Quartal
Cisco steckt in der Abwärtsspirale fest

Hauptsitz in San José: Cisco weist weniger Gewinn und Umsatz aus.   Keystone

Nach der NSA-Spähaktion halten sich Kunden aus China mit Bestellungen in Kalifornien zurück. Doch das ist, wie die Quartalszahlen zeigen, nicht die einzige Baustelle des Netzwerkspezialisten.

Veröffentlicht am 15.05.2014

Der US-Netzwerkspezialist Cisco kann den Abwärtstrend nicht stoppen. Im dritten Geschäftsquartal verzeichnete das Unternehmen nach eigenen Angaben vom Mittwoch weitere Einbussen bei Gewinn und Umsatz. Der Überschuss ging auf 2,2 Milliarden Dollar von 2,5 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor zurück.

Der Umsatz schrumpfte um 5,5 Prozent auf 11,5 Milliarden Dollar. Damit übertraf Cisco aber die durchschnittlichen Markterwartungen von 11,36 Milliarden Dollar. Cisco Systems hatte seine Aktionäre im Dezember bereits auf ein schwächeres Wachstum wegen "extremer Probleme" in Schwellenländern wie Russland oder Brasilien eingestimmt.

Kunden halten sich 

Seitdem das Ausmass von Spähaktionen des US-Geheimdienstes NSA bekannt wurde, hielten sich auch viele Kunden in China mit Bestellungen bei dem kalifornischen Konzern zurück.

Cisco bietet eine Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen an, etwa Verteilergeräte für Firmennetze, Telefonanlagen oder die Speicherung von Daten auf externen Servern, das Cloud Computing. Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren im Segment Netzwerk-Sicherheit Marktanteile an kleinere Konkurrenten wie Juniper Networks oder Palo Alto Networks verloren.

(sda/vst)

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