Der neue Cisco-Chef Chuck Robbins legt zum Einstand einen robusten Quartalsbericht vor. Der US-Netzwerkriese steigerte den Gewinn von Mai bis Juli um 3,2 Prozent verglichen mit dem Vorjahreswert auf 2,3 Milliarden Dollar (2,1 Milliarden Euro). Der Konzern meldete nach US-Börsenschluss zudem einen Umsatzanstieg von 3,9 Prozent auf 12,8 Milliarden Dollar. Die Ergebnisse übertrafen die Markterwartungen. Die Cisco-Aktie drehte nachbörslich ins Plus und legte um etwa 1,5 Prozent zu.

Erster Chefwechsel seit 20 Jahren

Cisco stellt Geräte für den Datenverkehr her, sogenannte Router und Switches. Die Technik steckt in vielen Firmen-Netzwerken und sorgt auch dafür, dass das Internet läuft. Der Konzern hatte Anfang Mai den ersten Chefwechsel seit 20 Jahren angekündigt. Im Juli übernahm der zuvor für das weltweite Geschäft zuständige Top-Manager Robbins die Konzernführung vom langjährigen Vorstandsvorsitzenden John Chambers. Dieser rückte an die Spitze des Verwaltungsrats.

(awp/chb)

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