Die Citigroup zieht sich in elf Ländern aus dem Privatkundengeschäft zurück. Wie die drittgrösste US-Bank mitteilte, ist davon vor allem Lateinamerika betroffen. Aber auch aus Japan, Ägypten, Ungarn und Tschechien verabschiedet sich das Geldhaus.

Die Citigroup ist die international am stärksten vertretene US-Bank. Im dritten Quartal stieg der um Sonderfaktoren bereinigte Nettogewinn um 13 Prozent auf 3,67 Milliarden Dollar. Unter anderem entwickelte sich die Sparte gut, in der die Altlasten aus der Finanzkrise gebündelt sind.

Konkurrent JP Morgan findet Weg ins Plus

Zuvor hatte bereits der US-Branchenprimus JP Morgan Quartalszahlen vorgelegt. Hier blieben unter dem Strich 5,6 Milliarden Dollar als Gewinn hängen. Im Vorjahr hatte die Bank noch einen Verlust von 380 Millionen Dollar hinnehmen müssen. Dieser war vor allem durch massive Belastungen aus Rechtsstreitigkeiten entstanden.

(reuters/dbe/ama)