Die Centralschweizerischen Kraftwerke (CKW) passen im Zusammenhang mit dem Ausstieg aus der Atomenergie ihre Unternehmensstrategie an. Um auch nach dem Ausstieg die sichere Stromversorgung zu gewährleisten, will der Stromversorger bis ins Jahr 2050 3 Milliarden Franken in den Produktionsmix investieren - 80 Prozent davon in erneuerbare Energien.

Eine Milliarde davon soll bereits bis ins Jahr 2017 investiert werden. CKW sehe neue Chancen in der Energiewende, müsse zu deren Umsetzung aber deutlich mehr investieren, heisst es in einer Mitteilung der Axpo-Tochter.

Die Kunden wolle man beim Aufbau eigener Produktionsanlagen und beim Umsetzen von Energieeffizienzmassnahmen «aktiv zu unterstützen und die neue Energieproduktion und deren Einsatz optimal zu steuern», heisst es weiter.

Um die erheblichen Investitionen tragen zu können, sei die CKW aber gefordert, ihre Ertragskraft zu steigern. Dabei sei man darauf angewiesen, dass die gesetzlichen Rahmenbedingungen - insbesondere für Endkundenversorger mit eigenen Kraftwerken - verbessert würden, heisst es.

(vst/tno/awp)