Der starke Schweizer Franken hat beim Spezialchemiekonzern Clariant zu einem Umsatzrückgang von 1 Prozent auf 1,53 Milliarden Franken geführt. In Lokalwährungen resultierte hingegen ein Wachstum von 6 Prozent.

Das kräftige Volumenwachstum sei von nachteiligen Wechselkurseffekten wie etwa zum Dollar oder zum Yen neutralisiert worden, teilte Clariant am Mittwoch mit. Das operative Ergebnis (Ebit) steigerte der Konzern dennoch um 15 Prozent auf 128 Millionen Franken.

Abgestossene Einheit belastet

Unter dem Strich resultierte ein Konzerngewinn von 74 Millionen Franken - im Vorjahresquartal waren es noch 79 Millionen Franken gewesen. Die Ende April abgestossene Unternehmenseinheit Leather Services zog dabei den Quartalsgewinn allerdings um 9 Millionen Franken hinunter.

Fürs zweite Halbjahr rechne man mit einem Abklingen der negativen Wechselkurseffekten, wird Clariant-Chef Hariolf Kottmann im Communiqué zitiert.

(sda/dbe/vst)