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Wachstum
Clientis Gruppe mit erfolgreichem Halbjahr

Clientis Zürcher Regionalbank: Das grösste Institut der Gruppe. Keystone

Die Clientis Gruppe hat in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres deutlich mehr verdient. Vor allem das Zinsgeschäft beflügelte die Zahlen.

Veröffentlicht am 17.08.2015

Die Clientis Gruppe hat mit ihren 15 selbständigen Regionalbanken im ersten Halbjahr 2015 die Ergebnisse deutlich gesteigert. Der Bruttogewinn erhöhte sie um 9,1 Prozent auf 36,6 Millionen Franken, den Konzerngewinn gar um 13 Prozent auf 23,3 Millionen. Die Banken hätten das qualitative Wachstum im Kundengeschäft fortgesetzt und gleichzeitig die soliden Eigenmittel erneut gestärkt, heisst es in einer Mitteilung.

Der Betriebserfolg aus dem ordentlichen Bankgeschäft stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um 3,1 Prozent auf 99,4 Millionen Franken. Dabei wuchs der Erfolg aus dem Zinsengeschäft, der 78 Prozent des Gesamterfolgs ausmacht, um 5,3 Prozent auf 77,5 Millionen. Dies sei vor allem den höheren Volumen im Kundengeschäft sowie günstigeren Refinanzierungen zu verdanken, so die Mitteilung weiter.

Mehr Kundengelder

Auf der Gegenseite nahm der Personalaufwand mit 13 zusätzlichen Vollzeitstellen für die Kundenbetreuung insgesamt um 3,6 Prozent zu, während sich der Sachaufwand dank der Nutzung von Synergien um 4,5 Prozent reduzierte. Unter dem Strich resultierte im Geschäftsaufwand ein leichter Rückgang um 0,1 Prozent auf 62,8 Millionen. Die Banken beschäftigten Mitte Jahr 607 Mitarbeitende (498 Vollzeitstellen) in 71 Geschäftsstellen.

Die Kundenausleihungen der Gruppe wuchsen im ersten Halbjahr um 2,1 Prozent auf 11,4 Milliarden Franken an. Davon entfielen 94 Prozent oder 10,7 Milliarden auf das Kerngeschäft Hypotheken (+2,1 Prozent). Die Kundengelder nahmen trotz Tiefzinsphase um 3,1 Prozent auf 9,4 Miliarden Franken zu, wie es heisst. Die Kunden der Clientis Banken seien aber nicht mit Negativzinsen belastet worden, heisst es. Die Bilanzsumme stieg um 5,9 Prozent auf 13,3 Milliarden an.

Gestiegene Eigenmittel

Die Gruppe konnte zudem ihre Eigenmittelbasis um weitere 2,2 Prozent auf 1,15 Milliarden Franken verbessern. Die Gesamtkapitalquote (Kernkapitalquote Tier 1) betrug per Ende Juni 17,1 Prozent nach 16,8 Prozent vor Jahresfrist. Die für die Gruppe erforderlichen Eigenmittel von 12,3 Prozent (inkl. antizyklischem Kapitalpuffer von 2 Prozent) würden damit bei weitem übertroffen, so Clientis.

Für das gesamte Geschäftsjahr rechnet die Gruppe, namentlich dank des zu erwartenden weiteren Wachstums im Kundengeschäft, mit einem gegenüber dem Vorjahr verbesserten Resultat.

(awp/dbe/hon)

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