Die 15 im Clientis-Verbund zusammengeschlossenen Banken schauen auf einen stabilen Geschäftsgang im ersten Halbjahr zurück. Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft blieb praktisch auf Vorjahresniveau, ebenso das weit weniger bedeutende Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft.

Insbesondere weil der Geschäftsaufwand leicht anstieg, ging der Bruttogewinn um 0,6 Prozent auf 33,5 Millionen Franken zurück, wie aus einem Communiqué vom Mittwoch hervorgeht. Der Reingewinn stieg dagegen um 9,4 Prozent auf 20,6 Millionen Franken, was aber auf einen Sondereffekt im Jahr 2013 zurückzuführen ist.

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Höherer Hypothekenbestand

Das Ergebnis des Zinsengeschäfts konnten die Clientis-Banken wie die meisten anderen Finanzinstitute nur mit einer Volumenausweitung halten. Der Hypothekenbestand stieg innert sechs Monaten um 2,1 Prozent auf 10,2 Milliarden Franken. Die vom Bundesrat auf Ende Juni erhöhte Eigenkapitalanforderung für Hypothekargeschäfte erfüllt die Clientis Gruppe nach eigenen Angaben bei weitem.

Trotz stabilen Geschäftsgangs weist die Clientis laufend tiefere Zahlen aus. Grund dafür ist der Austritt zahlreicher Banken aus dem Verbund. So waren Mitte 2013 noch 18 Banken Clientis angeschlossen, Ende Juni dieses Jahr flossen nur noch die Ergebnisse von 15 Banken in die konsolidierte Rechnung mit ein.

(sda/vst/ama)