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CNN Money Switzerland startet mit illustren Gästen

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Das Logo von CNN Money Switzerland kommt in Blau. Quelle: Keystone

Am 24. Januar geht der neue Sender CNN Money Switzerland am WEF auf Sendung. Zu den Gästen beim Start gehören unter anderen Boris Collardi, Joschka Fischer und Joseph Stiglitz.

Veröffentlicht am 22.01.2018

Der amerikanische Starökonom und Nobelpreistrager Joseph Stiglitz hat die Schweiz in einem Gespräch mit dem SonntagsBlick vor Bitcoin gewarnt: «Wir reden hier über Steuerhinterziehung, Terrorismus, Geldwäsche: Dinge, mit denen man nicht in Verbindung stehen will.» Dies in Hinblick auf den Standort Zug, wo zahlreiche Unternehmen mit Kryptowährungen arbeiten. 

Vielleicht gelingt es dem neuen Fernsehsender CNN Money Switzerland, dem Amerikaner noch mehr Statements zu diesem Thema zu entlocken. Joseph Stiglitz ist nämlich einer von den angekündigten Gästen zum Start des Senders am 24. Februar anlässlich des WEF in Davos.

Neben ihm sollen in den verschiedenen Sendungen Vertreter der Schweizer Landesregierung, Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein, Privatbankier Boris Collardi sowie der ehemalige deutsche Spitzenpolitiker Joschka Fischer zu Wort kommen. 

Von der Schweiz hinaus in die Welt

CNN Money ist als englischsprachiger Wirtschaftskanal mit Berichterstattung aus der Schweiz angelegt. Chefredaktor Urs Gredig beschreibt die Ausrichtung des Senders, CNN Money wolle «für die Schweiz relevante Themen vertieft analysieren und sowohl aus schweizerischer als auch aus internationaler Perspektive beleuchten.»

Die Gäste werden zum Sendestart vor allem in der Live-Sendung «The Swiss Pulse» im Rahmen des WEF sprechen. Dazu bietet CNN Money Switzerland noch drei weitere Formate an: In «The Living Markets» werden die internationalen Finanzplätze beleuchtet. Das Gefäss «The Big Picture» greift in Beiträgen, Recherchen und Interviews ein aktuelles Thema auf, das wirtschaftliche, politische oder gesellschaftliche Auswirkungen auf die Schweiz hat; und in «The Newsmaker» steht eine Persönlichkeit aus Wirtschaft oder Politik in einem ausführlichen Interview Rede und Antwort.

Auch Oswald Grübel zu Besuch

Neben den genannten Gästen am WEF wird in den nächsten Tagen auch der ehemalige Schweizer Botschafter Thomas Borer beim Sender seine Einschätzung über die Rolle der USA kundtun, aber auch Michael Møller, Generaldirektor UNO Genf oder Oswald Grübel, ehemaliger CEO Credit Suisse und UBS werden in Interviews zu Wort kommen.

Die Teams von CNN Money Switzerland arbeiten in Zürich und Genf. Das rund 200 Quadratmeter grosse Studio ist im Medienpark in Zürich untergebracht. In Gland VD wird derzeit ein Studio gebaut, das ähnlich gross sein wird wie jenes in Zürich. Es wird Ende 2018 den Betrieb aufnehmen.

(tdr)

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